Termine 2012

Vom 15. März bis zum
15. November öffnet
der Wildpark täglich um
9 Uhr. (Winter: 10 Uhr)


WOLFSFÜTTERUNG

Wolfsfütterung ab sofort täglich um 11 Uhr
(bis einschl. 1. November)


OSTERN im Wildpark ...

Am 16. und 17. April ist
der Osterhase (ab 11 Uhr)
zu Gast im Wildpark.

Mit Hüpfburg "Schloss"
zum Toben (ab 13 Uhr) und
Workshop "hasenstarke" Osterkörbchen.



Die Wildpark-Tierwelt

Auf unserem 100 Hektar großen Gelände sind ca. 400 Tiere aus 15 europäischen Arten zu Hause.
Dazu zählen Rotwild, Damwild, Wisent, Wolf, Uhu, Polarfuchs, Mufflon, Bergziege, Wildschwein, Minipferd/
Pferd, Hasen, Schafe, Steinmarder und Frettchen. Im Eingangsbereich können unsere kleinen Gäste die
Tiere nicht nur beobachten, sondern auch streicheln.

Aktuelle Tier-Bilder aus dem Wildpark finden Sie auf unserem Instagram-Account Folgen Sie uns auf Instagram!


Ziege

Bergziege

Ziegen sind relativ robust gebaute Tiere.
Die Männchen sind deutlich schwerer als die Weibchen. Beide Geschlechter tragen Hörner.
Die der Weibchen sind kurz und nur leicht gebogen,
die der Männchen sind nach hinten gebogen und kräftig. Weltweit gibt es ca. 450 Millionen Tiere.
Früher nannte man sie
„die Kuh des kleinen Mannes“.

Bei uns sind sie Streicheltiere.




Damwild

Das Damwild ist in Mittel- & Südosteuropa beheimatet.

Damhirsche sind kleiner und leichter als Rothirsche. Sie unterscheiden sich auch durch das schaufelartige Geweih. Es gibt sie in hellgeflecktem, prozellan-farbenem, reinweißem oder ganz schwarzem Fell.
Der Damhirsch hat im Wesentlichen dieselbe Lebensweise wie der Rothirsch; er ist weniger scheu und vorsichtig.
Er steht aber dem Rothirsch an Schnelligkeit und Gewandtheit in nichts nach.

Flüchtiges Damwild hat eine merkwürdige Art zu springen – es „hüpft“ mit allen vier Beinen zugleich.

Die Paarungszeit  beginnt Anfang Oktober. Die Hirsche geben „rülpsende“ Töne von sich.

Mitte Juni bis Mitte Juli setzen die Weibchen nach einer Tragzeit von 32 Wochen ihre Kälber. Die Kälber kommen
mit einem gepunkteten Fell auf die Welt mit dem sie im Unterholz oder im hohen Gras gut getarnt sind.


Frettchen

Frettchen

Der Vorfahre des Frettchens ist der Steppeniltis. Das männliche Tier (Rüde) kann bis 60 cm lang werden, wobei bis zu 20 cm auf den Schwanz entfallen. Beim Weibchen (Fähe) sind es bis zu 50 cm, der Schanz ist etwas kleiner.

Frettchen ernähren sich von Kleintieren, Eiern und Kaninchen.

Bei Gefahr sträubt sich der Schwanz wie eine "Flaschenbürste" und das Frettchen faucht warnend.


Hasen & Meerschweinchen

Hasen & Meerschweinchen

... sind bei uns in vielfältigster Färbung & Sorte
im Streichelgehege zu finden ...











Heidschnucken (Schafe)

Heidschnucken sind eine sehr
genügsame Schafrasse.

Beide Geschlechter tragen Hörner.

Die Lämmer werden schwarz geboren
und färben sich im zweiten Jahr zur Elternfarbe.





Haflinger

Minipferd/Pferd

Die Minipferde im Wildpark zählen
zu den kleinsten Pferden der Welt.


Pferde:
Der Schwarzwälder Fuchs zählt zu den Kaltblutpferden. Es sind schwere Arbeitspferde, die speziell für Holzrückarbeiten im Forst gezüchtet wurden.

Der Haflinger ist ein Gebirgspferd und wird heute als robustes Freizeitpferd zum Reiten eingesetzt. Offiziell zählt er zu den Pony-Rassen.


Mufflon

Mufflon

Das Mufflon ist das einzige Wildschaf in Europa. Ursprünglich waren sie auf Korsika und Sardinien beheimatet. Das Mufflon gilt als Vorfahr des Hausschafes.

Mufflons können bis 130 cm lang und bis zu 90 cm hoch werden. Die Männchen haben ein Gewicht von
ca. 50 kg, die Weibchen von a. 35 kg.
Der Kopfschmuck bei den männlichen Tieren heißt
Schnecke. Hieran kann man das Alter des Tieres genau bestimmen.


Polarfuchs

Polarfuchs

Der Polarfuchs oder Eisfuchs ist in der nördlichen Polarregion beheimatet.
Seine Gestalt weist ihn als typischen Fuchs aus.
Die durchschnittliche Länge vom Kopf bis zum Schwanz beträgt zwischen 65 und 90 cm, wobei der Schwanz etwa 35 cm lang ist. Das Gewicht des Fuchses liegt
bei rund 5 kg. Die Weibchen (Fähe) sind kleiner als
die männlichen Tiere.

Der Polarfuchs wechselt den Jahreszeiten entsprechend die Farbe seines Pelzes. Im Sommer braun/hellbeige,
im Winter gibt es zwei Farbvarianten: weiß oder blau.
Entsprechend unterscheidet man zwischen Weiß- oder Blaufuchs.

Der Polarfuchs ist ein Allesfresser. Lieblingsspeise sind Mäuse und Lemminge, aber auch Beeren und Aas.

Hirsch

Rotwild

Das Rotwild ist die größte freilebende Wildart in Deutschland. Rotwild lebt in Rudeln mit weiblichem Leittier (bis ca. 120 kg) 

Die männlichen Tiere (bis ca. 250 kg) tragen ein imposantes Geweih welches als Imponierorgan und Waffe dient. Alljährlich im Februar/März werfen die männlichen Tiere ihre Geweihe ab. In nur 120 Tagen wächst unter einer samtigen Basthaut ein neues Geweih heran. Mitte Juli ist das Bastgeweih fertig und beginnt zu jucken. Der Hirsch fegt nun sein Geweih,
d.h. der Bast wird an Bäumen und Sträuchern abgescheuert.
Im August ist das Geweih blankgefegt.

Wenn der erste Vollmond den Herbstanfang einläutet und die Nächte kühler werden, dann beginnt das wohl bemerkenswerteste Schauspiel: Die Brunft – das Röhren und Schreien der Hirsche. Starke Hirsche buhlen um
die Gunst der Weibchen. Die imposanten Kämpfe finden häufig zwischen nahezu gleichstarken Rivalen statt.
Die Brunftzeit dauert von ca. Mitte September bi ca. Mitte Oktober. Sie ist witterungsabhängig.

Die weiblichen Tiere bringen nach einer Tragzeit von 34 Wochen ein selten zwei Kälber zur Welt. Die Kälber kommen
mit einem gepunkteten Fell auf die Welt mit dem sie im Unterholz oder im hohen Gras gut getarnt sind.


Steinmarder

Steinmarder

Der Steinmarder ist eine Raubtierart aus der Familie der Marder. Sie sind in weiten Teilen Eurasiens beheimatet.

Steinmarder sind in erster Linie nachtaktiv, tagsüber ziehen sie sich in ein Versteck zurück. Sie leben oft unbemerkt in unserer Nachbarschaft auf Dachböden. Nachts jagen sie Mäuse, Vögel und Kleintiere, fressen aber auch Eier, Obst und Beeren.

Steinmarder sind dafür bekannt, dass sie bei Fahrzeugen Kabel, Schläuche und Dämmmaterial zerbeißen und beträchtlichen Schaden anrichten können.


Uhu

Uhu

Die Heimat des Uhus ist Europa, Eurasien und Nordafrika. Der Uhu ist die größte europäische Eulenart.  Er erreicht eine Körperlänge von 63 – 72 cm und ein Gewicht bis
ca. 2,5 kg. Seine Flügelspannweite beträgt bis 170 cm.
Die weiblichen Tiere sind dabei größer als die männlichen. Das Gefieder ist oben rostbraun mit dunklen Flecken.
Unten ist es heller.
Die Gefiederfärbung dient dem Uhu als vorzügliche Tarnung, so dass man ihn tagsüber an seinen Ruhestellen kaum sehen kann. Die Federn sind sehr zart und weich. Durch ihren ausgefransten Rand werden die Fluggeräusche stark reduziert, was dem Uhu einen fast geräuschlosen Flug ermöglicht.

Eine Besonderheit der Eulen ist ihre „Wendezehe“. Eine Kralle kann sowohl nach vorne als auch nach hinten gestellt werden. Eulen besitzen 14 Halswirbel. Dies ermöglicht es ihnen, den Kopf um bis zu 270° in der Waagrechten und Senkrechten zu drehen.

Das Hauptsinnesorgan des Uhus ist sein Gehör. Die Ohren liegen ganz versteckt seitlich am Gesichtsschleier.
Die Ohröffnungen sind asymmetrisch angeordnet. Dies ermöglicht dem Uhu eine ausgefeilte Schallortung.

Die großen, runden, orange leuchtenden Augen sitzen starr in der Knochenhöhle.
Durch die Anordnung nach vorne ist ihm ein räumliches Sehen möglich.


Wildschwein

Wildschwein

Das Wildschwein (Schwarzwild) ist überall in unseren Wäldern heimisch. Heute kommt es in Deutschland überall dort vor, wo es klimatisch günstige Bedingungen und Feld-Wald-Landschaften vorfindet. In einigen Regionen hat es sich mittlerweile so stark vermehrt, dass es erhebliche Flurschäden verursacht.

Ausgewachsene Keiler (männliche Tiere) wiegen bis 200 kg, die Bachen (weibliche Tiere) wiegen bis 130 kg. Wildschweine haben ein charakteristisches Borstenkleid. Wildschweine besitzen keine Schweißdrüsen. Ihre Körpertemperatur regeln sie, indem sie im feuchten,
kühlen Schlamm suhlen.

Wildschweine sind Allesfresser. Sie haben sehr sensible Sinnesorgane. Besonders hervorzuheben ist ihre feine
Nase. Die Bachen leben gemeinsam mit ihren Frischlinge und den Jungen aus dem letzten Jahr in Rotten
zusammen. Die Rotte wird von einer Leitbache angeführt.

Wildschweine haben eine lange Rauschzeit, die Anfang November beginnt und bis in den Februar hineinreicht. 
Zwischen den Keilern kommt es jetzt häufiger zu Auseinandersetzungen und sie gehen mit ihren gewaltigen
Eckzählen (Hauern) aufeinander los.

Die Tragzeit beträgt knapp 4 Monate. Die Frischlinge kommen voll entwickelt auf die Welt. Sie erkennen ihre Mutter
am Geruch. Wenn sie hungrig sind, laufen sie ihr quiekend hinterher, bis sich die Bache flach hinlegt.
Jeder Frischling hat eine eigene Zitze.


Wisent

Wisent

Der Wisent ist das letzte europäische Wildrind. In den
20er Jahren wurde der letzte freilebende Wisent in Polen von einem Wilderer getötet. Die Rettung des größten europäischen Tieres verdanken wir Zoos und Wildparks.
Nachdem der Erhalt durch Zucht in Gehegen sichergestellt war, konnte 1956 in Polen eine kleine Herde Wisente wieder freigelassen werden. Mittlerweile ist der dortige Bestande auf ca. 300 Tiere angewachsen.

Das ausgewachsene männliche Tier wird bis zu einer Tonne schwer und bis 2 Meter hoch. Die Kühe wiegen
ca. 500 bis 600 kg. Ein typisches Merkmal des Wisents ist sein Buckel.

Die Hauptbrunftzeit fällt in die Monate August bis Oktober. Die Tragzeit beträgt 9 Monate. Das Geburtsgewicht der Kälber beträgt ca. 30 – 40 kg.

Das Fell besteht aus einem dichten, graubraunen Wollhaar. Im Fellwechsel hängt die dicke Unterwolle des Winterfells
in großen Filzklumpen herab, bis sie an Sträuchern und Bäumen abgestreift wird.

Wisente können ein Alter von bis zu 25 Jahren erreichen. Ein Wisent benötigt etwa 15 kg Futter am Tag.


Wolf

Wolf

Kein anderes Säugetier war jemals soweit verbreitet wie der Wolf. Durch die jahrhundertelange Bejagung entstand große Scheu vor dem Menschen.
Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die letzten Wolfs-vorkommen bei uns ausgerottet. Seit 1998 gibt es wieder frei lebende Wölfe auf einem Truppenübungsplatz in der Muskauer Heide in Sachsen.

Der Wolf ist ein Raubtier und ähnelt in seinem Äußeren einem großen Hund. Die Länge der Beine ermöglicht eine schnelle Fortbewegung und weite Wanderungen auch in tiefem Schnee.
Sein Geruchssinn ist überaus empfindlich. Das Gebiss des Wolfes ist wie eine Schere. Besonders stark entwickelt sind die Fangzähne zum Packen und Festhalten der Beute und die Reißzähne zum Zerkleinern der Nahrung.
Der Nahrungsbedarf eines Wolfes liegt bei ca. 3 kg täglich.

Wölfe leben in einem Rudel, das sehr stark einer menschlichen Familie ähnelt. Die Anführer sind der Alpha-Rüde und
das Alpha-Weibchen. Die Rangordnung innerhalb des Rudels sichert das friedliche Zusammenleben der Wolfsfamilie.

Die Körpersprache des Wolfes ist sehr ausgeprägt mit stark ritualisierten Gesten der Dominanz und Unterwerfung,
so dass ernste Auseinandersetzungen „in der Familie“ möglichst vermieden werden. Wölfe kommunizieren auch über verschiedene Laute miteinander. Sie winseln, wuffen, bellen, knurren, schreien und heulen.